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Veröffentlichungen
WZL-STUDIEN

Intelligent Maintenance
Schuh, G.; Kampker, A.; Franzkoch, B.; Wemhöner, N.: Intelligent Maintenance, Studie im Auftrag von ifm electronic GmbH, Eigendruck, Aachen, 2004

Die Marktanforderungen an produzierende Unternehmen steigen ständig, die Komplexität der Produktion nimmt zu, Produktionssysteme werden an ihrer Belastungsgrenze betrieben; das erhöht die Störanfälligkeit der Produktion erheblich. Andererseits wird die Vernetzung mit anderen Unternehmen immer enger, Zeit- und Bestandspuffer werden weiter reduziert - Stillstände haben teure Folgen. Deshalb müssen Fehler und Stillstände in der Produktion unter allen Umständen vermieden werden: Die Anforderungen an die Zuverlässigkeit steigen.
Die vorliegende Studie wurde im Zeitraum von Dezember 2004 bis März 2005 vom Laboratorium für Werkzeugmaschinen und Betriebslehre (WZL) der RWTH Aachen und dem Fraunhofer Institut für Produktionstechnologie (IPT) in Aachen durchgeführt. Befragt wurden insgesamt 65 Unternehmen vornehmlich aus den Branchen Automobilbau, Maschinen- und Anlagenbau und Lebensmittelindustrie. Teilnehmer der Studie waren hauptsächlich mittelständische Unternehmen mit einem Umsatz bis 100 Millionen Euro sowie Großunternehmen mit einem Umsatz zwischen 500 Millionen und 1 Milliarde Euro. Die Gesprächspartner waren Produktions- bzw. Instandhaltungsleiter oder Geschäftsführer bzw. Bereichsleiter.


Global Footprint Design
Schuh, G.; Kampker, A.; Harre, J.; Franzkoch, B.: Global Footprint Design, Studie mit Roland Berger Strategy Consultants, Eigendruck, Aachen, München, 2004

Die Spielregeln der Globalisierung haben sich grundlegend verändert. Kunden und Absatzmärkte für Industriegüter verlagern sich zunehmend in die attraktiven Wachstumsregionen Ostasien oder Osteuropa. Hohe Faktorkosten belasten die Attraktivität des Standorts Deutschland und internationale Standorte erreichen bei Fertigungsqualität und Produktivität zunehmend westeuropäisches Niveau. Deutsche Industrieunternehmen müssen jetzt ihren globalen Wertschöpfungs-Footprint neu definieren, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Alle Teile der Wertschöpfung werden an den Standorten gebündelt, an denen die Funktionen am effzientesten erbracht werden können. Die Unternehmensstandorte werden in ein weltweites Wertschöpfungsnetzwerk integriert. Das Laboratorium für Werkzeugmaschinen und Betriebslehre (WZL) der RWTH Aachen hat in Kooperation mit Roland Berger Strategy Consultants eine Studie mit 70 führenden Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus sowie der Automobilzuliefer- und Elektronikindustrie durchgeführt. Das Ergebnis: 90% der befragten Unternehmen planen in den kommenden fünf Jahren die Verlagerung von Wertschöpfung in andere Länder und die Optimierung ihres Global Footprint.



WZL-FACHARTIKEL

Unterstützung standortübergreifender Produktentwicklungskooperationen in der Automobilzuliefererindustrie
G. Schuh, T. Leffin, M. Phornprapha in wt Werkstattstechnik online Jahrgang 94 (2004) H. 5

Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes der University of Ulsan (UOU), dem Korea Institute of Industrial Technology (KITECH), beide Südkorea, einem südkoreanischen Automobilzulieferer und dem Laboratorium für Werkzeugmaschinen und Betriebslehre (WZL) der RWTH Aachen wurde ein unternehmensspezifisches Konzept zur Unterstützung von standortübergreifenden Kooperationen in der Produktentwicklung entwickelt. Standard-Kooperationssysteme wurden dazu in ein neu entwickeltesinternetbasiertes Produktentwicklungshandbuch integriert und exemplarisch in einem Unternehmen der Automobilzuliefererindustrie implementiert.


Innovationskooperationen in der Automobilindustrie
G.Schuh, V.Witte in Automobil Industrie 7-8 2004

Steigende Varientenvielfalt, größere Lieferumfange und zunehmende Komplexität der Produkte: Das sind nur drei von vielen Gründen, aus denen mehr und mehr Zulieferer Entwicklungskooperationen eingehen. Das Ziel einer solchen Zusammenarbeit liegt auf der Hand: Man möchte dem OEM Innovationen anbieten und in dem jeweiligen Segmentmarkt die Technologieführerschaft besetzen bzw. verteidigen.
Das WZL hat sich intensiv mit solchen Innovationskooperationen beschäftigt. Die produktionsexperten befragten rund achtzig First- und Second-Tier-Supplier in den USA, Europa und Asien zu ihrer Zusammenarbeit mit Entwicklungspartnern.


Den Produktionsanlauf als Wettbewerbsvorteil nutzen
G.Schuh, A. Kampker, G. Tücks, F. Straube in Branchenreport Automobilzulieferer (2004) 4

Ein Großteil der Produktionsanläufe ist technisch und wirtschaftlich nicht erfolgreich. Die durch Produktionsausfälle verloren gegangenen Profite, sogenannte Lost Sales, können über die verkürzten Produktlebenszyklen nicht mehr ausgeglichen werden. Die Potenziale ergeben sich in der Anlaufphase in erster Linie aus der Beherrschung der Komplexität und Varianz von Produkten und Prozessen bei deutlich reduziertem Ressourceneinsatz.
Im intensiven Wettbewerb der Automobilzulieferindustrie ist die schnelle Einführung von Innovationen und individuellen Produktionsprozessen von entscheidender Bedeutung. Der Produktionsanlauf wird zur strategischen Chance, Innovationen als Differenzierung gegenüber Wettbewerbern zu nutzen.


Fast Ramp-Up: Anlaufstrategien, Deviationsmanagement und Wissensmangement für den Anlauf
G.Schuh, B.Franzkoch in 5. Jahrestagung Automobillogistik, VDI-Bericht 1849 (2004)

Gegenwärtige Produktionsanläufe zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie in den
meisten Fällen die wirtschaftlichen oder technischen Zielsetzungen verfehlen. Um diesem
Dilemma angemessen zu begegnen und gleichzeitig der zunehmenden Bedeutung des Produktionsanlaufs
gerecht zu werden, ist ein kontinuierliches Anlaufmanagement anzuwenden, das eine Navigation des Produktionsanlaufs basierend auf den vier Bestandteilen Anlaufstrategie, Anlaufplanung, Deviationsmanagement und Wissensmanagement ermöglicht.


Sm@rt Logistics
G. Schuh, S. Ripp, A. Kampker in wt Werkstattstechnik online Jahrgang 95 (2005) H. 4

In diesem Beitrag wird ein Konzept zur Konfiguration und Steuerung der Produktionslogistik als autonomes Teilsystem in der varianten reichen Serien- und Kleinserienproduktion vorgestellt. Kern des Konzeptes ist die betriebswirtschaftlich sinnvolle Nutzung innovativer IuK (Informations- und Kommunikations)-Technologien wie Transponder- oder Multiagentensysteme zur Sicherstellung der flexiblen und termingerechten Materialver- und -entsorgung bei optimiertem Ressourceneinsatz.


Mechatronik: radikaler Wandel in der Automobilindustrie
G. Schuh, F. Zohm, C. Klotzbach in zfo 1/2004

Der Wandel der Produkte von der Mechanik hin zur Mechatronik verändert diese in der Regel von Grund auf, da durch die Technologieintegration bestehende und bekannte Produktgrenzen verändert sowie bisher eingesetzte Technologien ersetzt werden. Da die Zusammenführung verschiedener Technologiestränge die Realisierung von Synergiepotenzialen erlaubt, Chancen für neue Geschäfte eröffnet und die Nachahmung technologischer Innovationen erschwert, werden nachhaltige Wettbewerbsvorteile ermöglicht.


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